Mittwoch, 2. Dezember 2015

2. Poetry Slam in Wölfersheim

AIDA in action!
Am 12.12.2015 findet der der zweite Poetry Slam für dieses Jahr in Wölfersheim statt. Los geht es um 20:00 Uhr im Antik-Café im Heyenheimer Weg 17, 61200 Wölfersheim.

Die Besetzung verspricht einen großartigen Abend mit allen Nuancen, die Slam Poetry zu bieten hat: Carsten Nagels aus Frankfurt am Main,  Friederike Erichsen-Wendt aus Nidderau, Wehwalt Koslowski aus Berlin, AIDA aus Erfurt, Martin Weyrauch aus dem Odenwald und Marvin Suckut aus Konstanz.

Bereits die musikalische Unterstützung des Abends ist schon einen Besuch wert: Vor der Veranstaltung und in der Pause unterhält Fee aus Frankfurt.

Es freuen sich auf euch eure Moderatoren Dominik Rinkart und Andreas Arnold.
Das Beste zum Schluss: Der Eintritt ist frei.

Jubiläum: 25. Poetry Slam in Reichelsheim mit exklusiver Besetzung

Unser 25. Poetry Slam im Bistro Cockpit. Wir haben alle Sieger der Saisonfinale eingeladen und noch einige weitere, die an den Finalstechen der Saisonfinale am Mikro waren. Das wird quasi ein kleines Finale der Finalisten der Finale :)

Line-up:
Gax Axel Gundlach
Mega Martin Weyrauch
Dominik Rinkart (Einzelsaisonsieger 2015)
TMUS Team me up, Scottie (Saisonsieger 2015)
Mario Henn (Saisonsieger 2013)
Артур Невский (saisonsieger 2014)
Lena Brandt
Marvin Suckut (Saisonsieger 2012)
AIDA Andreas In der Au (Gewinner des einzigen Toleranzpreises, den wir je hatten, 2012)
Wehwalt Koslovsky

Karten gibt es zu 3,00 Euro für SchülerInnen und StudentInnen und 5,00 Euro für alle anderen im Vorverkauf über den TICKET SHOP FRIEDBERG (06031/15222) und an der Abendkasse, Reservierungen über das Bistro (06035/917575).

Freitag, 20. November 2015

Florstadt kein weißer Fleck mehr auf der Slam-Karte

Wetterauer Zeitung vom 13.11.2015
Ein weißer Fleck in der Wetterau weniger: Florstadt hatte sein erfolgreiches Slam-Debut.

Moderiert von Domininik Rinkart und Andreas Arnold waren neun Poetinnen und Poeten in Florstadt gegeneinander angetreten und zeigten dem Städtchen, wie unterhaltsam Worte auf die Bühne gebracht werden können. Das fand auch die Presse, wie nebenstehender Artikel bezeugt.

Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Wir freuen uns auf ein Comeback im neuen Jahr.

Montag, 9. November 2015

Monday Poem: Ich mag so'n Tag



Während wir noch mühsam aufstehen
sehen wir hinter Winterwolken, grad erschienen,
die Wintersonne aufgehen.
Licht bricht durch die Wolkenschicht
und für die Kinder bricht auf Sicht die Schicht
im Kindergarten an.
Dort am Ort wo dann
ein anderer Aufsicht führen kann,
wenn Mann und Frau zur Arbeit gehen,
weil die Tage dieser Tage
eben nicht aus Kind allein bestehen.

Wenn meine Kinder, zwei und vier,
mir mit Lachen rund um Mund und Augen
aus dem Kindergartenfenster winken,
dann vergess’ ich, dass sie stinken, 
stänkern, strapazieren,
beim Spazieren
oder immer dann, wenn man das nicht gebrauchen kann.

Der Kleine ist noch Windel-Gesindel.
Wenn er mich am Morgen mit Strahlen und Winken betört,
dann vergesst, dass es stimmt, was ihr hört:
dass durchschlafene Nächte mit Windelkind
Schwindel sind.

Dieses Gefühl, dass ich fühl,
dass im Kindergarten Kinder warten,
die dort gerne sind,
die ich nachmittgas dort wieder find
und sie sich freuen, mich zu sehen,
das lässt mich euch gestehen:
Ich mag so'n Tag.

Dienstag, 3. November 2015

Erster Poetry Slam in Florstadt | Workshop

Diesen Samstag findet der erste Poetry Slam Florstadts statt. Am 7. November, 20:00 Uhr, treffen sich acht Poetinnen und Poeten, moderiert von Dominik Rinkart und Andreas Arnold, um auch Florstadt davon zu überzeugen, das Slam Poetry ein inzwischen nicht mehr wegzudenkender Teil der Wetterauer Kulturlandschaft ist. Auch Musik wird wieder geben: Thomas O'Malley aus Nidda nebst Percussionist wird mit Gitarre und Gesang aus eigener und fremder Feder für das angemessene Rahmenprogramm sorgen. Der Slam findet im Saal Lux, Altenstädter Straße 18, 61197 Florstadt, statt. Karten gibt es an der Abendkasse.

An gleicher Stelle findet vorher ein Poetry-Slam-Workshop statt. Der Workshop mit Andreas Arnold ist organisiert von der städtischen Jugendpflege, kostenlos und beginnt um 10:00 Uhr. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Anmeldung über reichelsheim ät poetry-slam-reichelsheim.de

Dienstag, 6. Oktober 2015

Karben zum Neunten!

Am Freitag öffent das Karbener Jukuz wieder seine Tore, um zum neunten Mal einen Poetry Slam auf seiner Bühne zu präsentieren. Die tapferen Wortakrobaten, die sich dieses Mal dem Wettkampf um eine handgeschnitzes K aus Darmstädter Ahornholz stellen werden, sind:

Tobias Schmolke (Bad Homburg)
Marvin Suckut (Konstanz)   
Team me up Scottie (Frankfurt) 
Samuel Kramer (Offenbach)
Lea Weber (Heusenstamm)
Anna Rau (Marburg)                                
Bruder Jakob (Darmstadt)            
Maria Sailer (Karben)
Mary Grebner (Bad Nauheim) 

Musizierend auf den Abend einstimmen wird FEE.  

Wir freuen und auf euch!

24. Poetry Slam in Reichelsheim: Es geht in die fünfte Saison

24. Cockpit Slam, 10. Oktober 2015; ab 19:30 Uhr
Die 24. Ausgabe unseres Reichelsheimer Poetry Slams naht: Am 10.10. ist es soweit, und das Line-up verspricht einen fulminanten Start. Lea Dreymann reist an, Felix Kaden, Julius Emmel, dazu GAX und Gedeon Hesch sowie die Fabelstapler. Natürlich darf auch die Wetterauer Szene nicht unvertreten bleiben. Neben Patrick Leonhardt, Susanne Heydecke und Jonas Wagner-Heidecke natürlich auch Mary Grebner mit ihrem zwanzigsten Auftritt in Reichelsheim. Alles in allem ein Abend, der sich mehr als lohnt. Natürlich nicht ohne Life-Musik: Diesmal von Thomas Kramer nebst Gitarre.

Montag, 5. Oktober 2015

Monday Poem: Ein Freund

Im Walde steht ein Urgestein.
Was soll denn das nun wieder sein?
Ich mein: ein Stein, so ganz allein...
Oh, nein, nein, nein: das ist kein Stein!
Das ist der Herr von diesem Forst mit Namen Horst.

Sein Herz ist weit und weit und breit kein Stein in Sicht.
Er, wettergegerbt und gebräunt, ist ein Freund.
Einer meiner besten, bis ins Grab,
der Sorte, die’s vor Facebook gab.

Denn er ist eines dieser Wesen,
die, egal, ob sehr belesen,
immer da gewesen,
wenn wo Not am Mann gewesen.

Da unten erspäh ich zwei Radler!
Oh, Horst, alter Kumpel,
jetzt könnte ich Hilfe gebrauchen,
die zwei fangen an hier zu rauchen!
Im trockenen Wald, zwischen Bäumen uralt!

Wer stoppt sie die rauchenden Radler!?
Ich?
Ich bin nur ein Adler und bald ohne Wald...












Montag, 28. September 2015

29.09.2015, 19:00 Uhr: Wetterauer-Slam-Poeten Lesen... im Kriminalmuseum Frankfurt!

Wetterauer-Slam-Poeten lesen u.a. aus dem Buch "Poetry Slam Wetterau - Das Buch" Texte von Toleranz, Respekt und Anerkennung an ungewöhnlichem Ort: dem Kriminalmuseum Frankfurt. Das bietet zudem eine der raren Gelegenheiten, das Kriminalmuseum zu besichtigen.





Das Kriminalmuseum im Polizeipräsidium Frankfurt am Main bezeugt mit zahlreichen Exponaten die Frankfurter Kriminalgeschichte und gibt Einblicke sowohl in die polizeiliche Ermittlungsarbeit als auch in den polizeilichen Alltag. Am 29.09.2015 gibt es auch Einblick in die Zeit nach Feierabend. Andreas Arnold, Polizeihauptkommissar, ist werktags im Sachgebiet Kriminalstatistik tätig, nach Feierabend ist er Poetry Slammer und trägt Selbstgeschriebenes bei Dichterwettstreiten in ganz Deutschland vor.
Zusammen mit den Wetterauer Slam-Poeten Thorsten Zeller, Kim-Anh Schäfer und Dominik Rinkart hat er ein Buch herausgegeben: „Poetry Slam Wetterau – Texte von Toleranz, Anerkennung und Respekt“, in dem über 20 Bühnenpoetinnen und Bühnenpoeten mehr als 30 Texte veröffentlicht haben, die in Zeiten offener rechter Polemik und Übergriffe gegen Flüchtlinge mehr traurige Aktualität denn je haben.

Die Lesung, die auch Einblicke in die Poetry-Slam-Kultur Deutschlands und Hessens geben wird, beginnt um 19:00 (Einlass ab 18:30 Uhr). Der Eintritt ist frei. Auch die Pforten des Kriminalmuseums sind am Abend für Besucher geöffnet.

Voranmeldung bitte über lesung-kriminalmuseum@poetry-slam-wetterau.de (60 Plätze)

Weiterführende Links:
http://www.kmffm.de/


http://ndp.fnp.de/lokales/wetterau/Von-der-Buehne-ins-Buch;art677,1356535

http://www.lovelybooks.de/autor/Dominik-Rinkart/Poetry-Slam-Wetterau-Das-Buch-1180999145-w/

Monday Poem 28.09.2015 - Jäger

Wie ich da auf meinem Hochsitz sitz
und nach einem Rehkitz spitz,
trifft den Sitz wie der Blitz ein Blitz.

Wie ich da sitze
entwickelt sich Hitze,
denn Blitze sind, wie jeder weiß,
ziemlich heiß.

Das Holz ist verkohlt,
das Metall glüht schon weiß
und das Feuer droht rot,
so, als ob mich der Teufel gleich holt.
Mir entsteht erster Schweiß.

Jetzt heißt es auf dem heißen Stuhl:
spul ganz cool dein Notfallprogramm ab
und seile mit Eile dich ab.
Puh, das war knapp...

Am Schluss wie jedes Mal die Moral:
Bist du gemütlich am Sitzen,
beim Spannen entspannen,
beim Dreschen von Phrasen,
nach etlichen Pausen und Pannen am Rasen
oder beim Sex, der verboten, am Schwitzen:
dann lass dich nicht blitzen.



Freitag, 25. September 2015

Friday Poem: Vertrauen auf vier Rädern



Das Selbstvertrauen einer Industrienation zerschlägt seinen Stolz in Selbstbetrug,
das Wissen einer Macht durch Technik bröckelt hinter Arroganz,
als die Wahrheit und Selbstachtung den Glauben an Wahrheit zerschlug,
beweist sich die Businessreligion als weltgewollte Diskrepanz.

Wenn die Hersteller des Volkswagen, es wagen ihrem Volk zu sagen,
mit ihren Wagen entstünde der Natur kein Schaden,
muss sich ein jeder Fahrer fragen,
welche Schuld wir selber tragen.

Der Klimawandel wird allein durch Schein nicht zu lösen sein,
und zu hoffen, dass durch Technik Benzin wie klares Wasser sei,
ist in Hoffnung aller Ehre wert,
verhält sich nur leider umgekehrt.

Nun hilft es nicht sich lediglich über einen Großkonzern zu beschweren,
und selbst nur allzu gern, um nichts als dem Verkehr zu scheren,
und auch der Niedergang der Welt allein,
wir durch Autos nicht zu ändern sei.

Donnerstag, 24. September 2015

Poetry Slam meets Wetterau im Wandel im Jugendzentrum "Alte Feuerwache" in Bad Nauheim

Am 02. Oktober findet er statt, der erste nachhaltige Poetry Slam der Wetterau. Er ist ökologisch, vegan, fair trade und sogar regional, denn wir verwenden ausschließlich Poetinnen und Poeten aus der Region. Veranstaltet vom NABU und organisiert von uns werden sich nächste Woche Freitag Artur Nevsky,
Lea Klein, Susanne Heydecke, Fabian Kreutz, Patrick Robinson, Thorsten Zeller, Dominik Rinkart, Cara von Stockert, Jonas Wagner-Heydecke, Jannika Kreutz, Patrick Leonhardt und Ulf Eisenkrämer mit der Wetterau im Wandel auseinandersetzen. Jeder von uns hat sich Gedanken um die Umwelt, Mitmenschen und den ökologischen Wandel gemacht, sie in Texte gefasst, und diese Gedanken drängen in die Welt.

Passieren wird das ab 20:00 Uhr im im Jugendzentrum „Alte Feuerwache“, Johannisstraße 5, 61231 Bad Nauheim (Achtung: Entgegen der Flyer und noch nicht überklebten Plakate findet es nicht im Junity statt!).
Für Essen und Trinken ist gesorgt.Eintritt liegt bei 5,00 Euro (3,00 Euro für NABU-Mitglieder).

Wir würden uns freuen, wenn ihr eine Kleinigkeit von zuhause mitbrächtet, die wir dem Gewinner überreichen können. Auch da soll es nachhaltig sein! Schaut, was ihr Hübsches zuhause habt, das ihr vielleicht nicht mehr braucht, aber sich jemand darüber freuen könnte. Wir lassen in der Pause einen Beutel rumgehen. Die Spenderin oder der Spender des schönsten Preises im Beutel gewinnt 2 Eintrittskarten für den Saisonauftakt in Reichelsheim am 10. Oktober.

Wir freuen uns auf euch. Bringt Freunde mit :)

Sonntag, 20. September 2015

Und ganz Echzell sagte "ä"

Artur, Luke und Artem während des Vorrundenentscheids
Der erste Poetry Slam in Echzell. Wir, die Grätsche und Poetry Slam Wetterau, hatten in der Vorbereitung alles gegeben und am Veranstaltungsabend alles bekommen. Ebenso wie die gut 80 Gäste, die sich den Abend nicht entgehen lassen wollten. Artem Zolotarov, Samuel Kramer, Luke Monís, Jan Coenig und Robin Baumeister von „Team me up, Scottie“, Maria Sailer, Dominik Rinkart, Martin Weyrauch, Artur Nevsky, sie zeigten eindrucksvoll, wie unterschiedlich sich mit wichtigen Themen auseinandergesetzt werden kann. Viele Zeugen des Abends hatte noch nie zuvor mit Slam Poetry Kontakt gehabt, doch einte sie am Ende das Bewusstsein, dass es nicht nur beste Unterhaltung sein kann, sondern eben auch tiefgründig. Manch ein Gast fand es sogar schade, dass es eine Bewertung geben musste, da doch alle Texte so hörenswert waren. Doch ohne Bewertung wäre es kein Poetry Slam (sondern eine Lesebühne) und ohne Finalentscheid gäbe es niemanden, der den von Fee Guber mit viel Liebe gefertigten Wanderpokal der Grätsche, das hölzerne „ä“, entgegennehmen könnte.

Moderation:
Andreas Arnold
Nach drei sehr variantenreichen Vorrunden trug in einem Finale mit drei spannenden Texten Artem einen extra für diesen Abend geschriebenen Text gegen Stereotype vor, in dem er beleuchtete, wie seine drei Protagonisten durch vorurteilsschwangere Sicht auf sie entstellt werden, Maria las aus unserem Buch, ihren eindrucksvollen Text „titellos Intolerant“ vor, und Samuel performte seinen Text „Die Spieluhr“.
Alle drei ernteten im Finalentscheid viel begeisterten Applaus, dennoch war die Entscheidung eindeutig. Das „ä“ ging an Artem, der es mit Stolz und Muskelkraft hoch und in Ehren hielt.
Nächstes Jahr geht es in Echzell weiter, und Artem darf seine Trophäe verteidigen. Bis dahin bleibt die Wetterau freilich nicht wort- und reimlos: Schaut gerne in unseren Veranstaltungskalender, und wir sehen uns bald wieder.
Wenn ihr noch mehr vom Abend lesen wollt, besucht die Homepage „echzellerleben“ und genießt den begeisterten und begeisternden Artikel von Thomas Wettig.

Die Protagonisten der ersten Ausgabe des jährlichen Poetry Slams der Grätsche (v. l. n. r.)
1. Reihe: Artur, Andreas, Domi, 
2. Reihe: Maria, Grätschen-Vorsitzender Manfred Linss, Artem, Luke, Samuel
3. Reihe: Jan, Robin, Martin


Freitag, 18. September 2015

Friday Poem: Mauern im Kopf



Vorübergehend legt der Staat ein Armutszeugnis ab,
vorübergehend wird das Land zur Ritterburg gemacht,
vorübergehend wird gehofft, dass es vorrübergeht,
vorübergehend wird ignoriert, dass Menschlichkeit vergeht.

Denn wir sind doch alles Christen,
und ich frage mich wie Gott das macht,
denn im Himmel, da stirbt keiner
und es ist dennoch immer Platz.

Vorübergehend wird gesucht, dass sich eine Lösung finde,
wer helfen will, der findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.